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Geschichte des Tierschutzes

Geschichte des Tierschutzes


Auch wenn Massentierhaltung und Rinderseuche Erscheinungen der jüngsten Zeit sind, Tierschutz ist dies nicht. Schon in der Antike war man sich der Verantwortung gegenüber der Tiere bewusst. In manchen Ländern führte das sogar bis hin zur Tierverehrung und der Einstellung, dass Tier und Mensch gleichwertig sind.



Das erste Gesetz gegen Misshandlung von Tieren wurde allerdings erst 1822 in England erlassen.

Tierschutz in Deutschland
Die erste Erwähnung von Tieren im deutschen Gesetz ist mit 1871 datierbar. Damals stand allerdings mehr das Empfinden des Menschen im Mittelpunkt. Es wurde bestraft, wenn Tiere in der Öffentlichkeit und in ärgerniserregender Weise gequält oder misshandelt wurden. Erst 1933 wurde das Reichstierschutzgesetz erlassen, in dem es als Vergehen eingestuft wurde, wenn man Tieren Leid zufügte und sie absichtlich quälte.

Im gleichen Jahr wurde das Schächten verboten, so dass warmblütige Tiere vor dem Töten erst betäubt werden mussten. Dieses Gesetz schränkte Juden in der Ausübung ihrer Religion ein.

Tierschutzgesetz
Erst 1972 wurde ein eigenes Tierschutzgesetz erlassen. Knapp zwei Jahrzehnte später wurde im Gesetz festgehalten, das Tiere keine Sachen sind. Eingeschränkt wurde dieser Sachverhalt durch den Zusatz, dass allerdings auf Tiere, die für Sachen geltenden Vorschriften anzuwenden sind.

Seit 2002 ist Tierschutz ein Staatsziel, welches im Grundgesetz verankert ist. Im Artikel 20a kann man nachlesen, dass der Staat in Verantwortung für künftige Generationen neben den natürlichen Lebensgrundlagen auch die Tiere schützt. Dieser Grundsatz ist bisher ohne größere rechtspraktische Bedeutung geblieben. In Einzelfällen wurde er herangezogen, um Muslimen das Schächten zu verbieten. Doch das Gesetz ist ebenso zugunsten der Muslime und ihren Schlachtpraktiken auslegbar.



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