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Tierschutz - Pelzhandel

Tierschutz - Pelzhandel


Pelze von Tieren werden seit langer Zeit, vor allen Dingen in kalten Gebieten auf der Erde, von Menschen zum Schutz getragen. Handwerker zum Herstellen der Pelzbekleidung werden als Kürschner bezeichnet. Erst im 19.Jahrhundert begann sich eine Pelztierindustrie zu entwickeln. Heutzutage wird es gesellschaftlich nicht mehr ohne weiteres akzeptiert, Pelz zu tragen.



Pelzherstellung
Trotzdem werden weltweit pro Jahr etwa 90 Millionen Fälle verarbeitet. Für einen Nerzmantel von 100 cm Länge wird das Fell von 28 Tieren benötigt. Fuchs, Zobel, Kaninchen, Luchs und Chinchilla sind andere beliebte Tiere in der Pelzindustrie. Heute werden nur circa 15 Prozent der Tiere für die Fellindustrie in freier Wildbahn durch Fallen gefangen. 85 Prozent der Tiere werden in Pelztierfarmen gehalten.

Gegen Pelz
Für Tierschützer sind solche Pelztierfarmen das Hauptargument gegen das Tragen von Pelz. Eine artgerechte Haltung kann, wie auch in anderen Massentierhaltungen, nicht gewährleistet werden. Um einen Nerz artgerecht zu halten, müsste man ihm 4 Hektar zur Verfügung stellen.

Tierschützer kritisieren aber auch den Fang von Wildtieren durch aufstellen von Fallen. Sie argumentieren, dass die Tiere in den Fallen einen langsamen und qualvollen Tod sterben. Gegen die durchaus noch florierende Pelzindustrie gibt es seit dem Jahr 2000 eine Offensive. Verschiedene im Tierschutz aktive Vereine und Verbände haben sich in dieser strategisch zusammengeschlossen, um vor allen Dingen gegen den Pelzhandel durch Kaufhauskonzerne und Textilproduzenten vorzugehen.

Für Pelz
Befürworter des Pelztierhandels argumentieren, dass Pelz seit je her zum Lebensumfeld von Menschen gehört. Vor allen Dingen zur Kultur der Ureinwohner, wie beispielsweise den Inuit in Nordamerika und Grönland oder den Samen in Finnland, gehört der Pelzhandel traditionell dazu.

Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass es Gesetze zum artgerechten Töten von Tieren gibt, die auch im Pelztiergeschäft berücksichtigt werden.



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