Monday, 16.12.19
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Tierschutz - Fischfang

Tierschutz - Fischfang


Wie bei allem was verkauft werden kann, bestimmt auch in der Fischerei die Nachfrage das Angebot. Fisch ist sehr gefragt, die Fangmethoden sind deshalb sehr ausgereift. Nur noch zur Freizeitbeschäftigung werden heute einfache Angeln ins Wasser gehalten. In der kommerziellen Fischerei werden vor allen Dingen die Netzfischerei, die Köderfischerei, die Korb- und Reusenfischerei oder auch die Fischzucht betrieben.



Die Netze können entweder fix auf dem Meeresgrund installiert oder von Schiffen durch die Meere gezogen werden. Bis zu 60 Meter lang können die Treibnetze sein. In ihnen verfängt sich alles, was nicht kleiner als die Maschen ist. Gleiches gilt für die Korb- und Reusenfischerei. Köderfischerei wird vor allen Dingen in den Gebieten eingesetzt, in denen die Fischerei mit Netzen aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht möglich ist.

Aber auch gezüchtete Fische wie Koi sind sehr gefragt. Mehr zur Koi Zucht erfahren Sie auf Koi Wissen.

Um auch nur in den Gebieten zu fischen, wo es etwas zu fangen gibt, wurde in den letzten 30 Jahren immer ausgefeiltere Technik eingesetzt. So wird Ultraschall benutzt, um die Fischschwärme aufzuspüren. Auch Daten von Navigationssatelliten oder Aufklärungsflugzeuge werden ausgewertet und an die Hochseefischer weitergeben.

Die sehr ausgefeilten Techniken haben dazu geführt, dass heute ein Viertel aller Fischbestände überfischt sind. Die Population der wirtschaftlich wertvollen Fischarten sind so stark reduziert wurden, dass rentables Fischen kaum mehr möglich ist. Beispielsweise der Kabeljau wurde auf 10-20 Prozent seiner vorherigen Population reduziert, da sich diese Fischart nur sehr langsam vermehrt.

Um solch gravierende Einschnitte in das Ökosystem zu verhindern, wurden bestimmte Fangquoten für Fische festgelegt. Zudem gibt es seit 1997 das „Marine Stewardship Council“, dass ein Umweltsiegel für nachhaltige Fischerei vergibt. Kunden sollen anhand dessen, den Fisch auswählen können, der aus nachhaltiger Fischerei stammt.

Kritisiert wird das Council, da die Zertifizierungsregeln zu schwach und das Siegel auch für überfischte Fischarten vergeben wird. Zudem wird durch das Siegel gegen die Schleppnetzfischerei nicht vorgegangen. Dies zerstört aber den Meeresgrund und tötet zudem viele Lebewesen, die für die Fischfangindustrie nur „Beifang“ und damit wertlos sind. Circa 80-90 Prozent der Fänge sind Beifang, wie beispielsweise Jungfische, Delphine, Schildkröten oder Wale. Diese sterben ohne Nutzen in den Netzen.



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