Monday, 16.12.19
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Tierschutz - Lederhandel

Tierschutz - Lederhandel


Oft werden Vegetarier und Veganer, die aus moralischen Gründen keine Tierprodukte essen, danach gefragt, wie sie generell die Tötung von Tieren verhindern wollen – Lederschuhe tragen sie doch auch! Doch das für Leder Tiere sterben müssen ist nicht der einzige Grund, warum Tier- und Umweltschützer Alternativen zu Leder bevorzugen.



Lederherstellung
Leder ist eines der Produkte von Schlachthöfen und wird zumeist aus der Haut von jungen Kälbern gewonnen. Diese eignen sich besonders, da ihre Haut sehr zart ist.

Die rohe Haut wird durch das „Weichen“ von Schmutz und Konservierungssalz befreit. Zudem wird der Rohware der ursprüngliche Wassergehalt wiedergegeben. Beim „Äschern“ lösen sich durch Zugabe von Kalk und Schwefelverbindungen die Haare von der Haut. Mithilfe von scharfen Messerwalzen werden Gewebe-, Fleisch- und Fettreste von der Haut entfernt. Die rohe Haut wird durch „Beizen“ und „Gerben“ schließlich zu Leder. Damit aus diesem Leder aber ein für den Menschen wirklich nutzbares Material entsteht, sind weitere Arbeitsgänge notwendig.

Dem Leder wird die Säure aus der Gerbung entzogen, es wird gefalzt, gefärbt, gefettet und muss im Anschluss trocknen und auch wieder durch das „Stollen“ weich gemacht werden.

Es wird deutlich, dass die Lederherstellung ein sehr langwieriger Prozess ist, indem verschiedene Chemikalien eingesetzt werden. Dies ist notwendig, um die typischen Eigenschaften von Leder, wie Wasserabweisbarkeit, Reißfestigkeit oder Atmungsaktivität zu erzeugen.

Alternativen
Für Tierschützer ist Leder aufgrund des Einsatzes vieler giftiger Chemikalien Sondermüll und kein natürliches Produkt mehr. Inzwischen gibt es Initiativen, die Alternativen zu Leder entwickelt haben und für ein lederfreies Leben plädieren. So kann man in der Schweiz beispielsweise Lederfreie Schuhe erwerben, die nicht aus Leder oder Kunstfasern bestehen und trotzdem die vorteilhaften Eigenschaften dieser Materialien haben.



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