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Tierschutz und schächten

Tierschutz und schächten


Schächten ist eine religiöse und rituelle Schlachtmethode, bei dem das Tier möglichst rückstandslos ausgeblutet werden soll. Hierzu wird ihnen mit einem speziellen Messer in einem einzigen Schnitt die Luft- und Speiseröhre, sowie die Hauptschlagader am Hals durchtrennt. Das Tier wird hierbei vorher nicht betäubt.



Gesetz
In Deutschland ist das Schlachten ohne vorherige Betäubung des Tieres laut Tierschutzgesetz verboten. Doch um religiösen Vereinigungen – vorwiegend wird im Judentum und im Islam diese Schlachtmethode angewandt – nicht bei ihrer Ausübung der Religion zu behindern, kann eine Sondergenehmigung zum Schächten eingeholt werden. Diese Sonderregelung wurde möglich, da der Tierschutz mit den Grundrechten der Religions- und Berufsfreiheit in Einklang gebracht werden musste.

Damit diese Genehmigung erteilt werden kann, muss die Eignung in Bezug auf die Fertigkeiten der Schächtmethode bewiesen werden. Weiterhin muss nachgewiesen werden, für wen und wie viele Personen geschächtet wird, damit überprüft werden kann, dass das Schächten wirklich aus religiösen Gründen notwendig ist. In manchen Gruppen des Judentums und des Islams gibt es inzwischen moderne Ansichten, so dass auch andere Schlachtmethoden mit vorheriger Betäubung möglich sind.

Gegner
Gegner des Schächtens verurteilen diese Sonderregelung. Sie kritisieren, dass die Tiere ohne Betäubung und damit bei vollem Bewusstsein getötet werden. Der Schnitt in den Hals würde die Tiere nicht unmittelbar bewusstlos machen, sondern führe vielmehr zu einem minutenlangen Todeskampf. Fehler bei der Durchführung des Schächtens können zu zusätzlichen Qualen für das Tier führen.



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