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Tierschutz und Stierkampf

Tierschutz und Stierkampf


Seit dem frühem 18.Jahrhundert werden in Spanien Stierkämpfe durchgeführt, sogenannte Corridas. Wenig später begann man hiermit auch in Frankreich und dieser traditionelle Kampf wanderte dann auch teilweise in lateinamerikanische Länder ab.



Im Stierkampf geht es nicht darum einen Stier einfach zu töten, sondern das Töten ist eingebettet in ein traditionelles Ritual. Der traditionelle Gedanke, der hinter den Stierkämpfen steht, ist die Unterwerfung der widerspenstigen Natur unter die Macht des Menschen. Auch werden solche Kämpfe zur Ehrung von Heiligen der Kirche durchgeführt.

Pro Jahr finden in Spanien ungefähr 2000 Stierkämpfe statt. Schätzungsweise werden bei diesen und den Neben- und Vorbereitungsveranstaltungen circa 70 000 Kampfstiere getötet. Auch in Frankreich werden in 60 Städten Stierkämpfe ausgerichtet. Hier gibt es allerdings verschiedene Arten von Stierkämpfen. In manchen Städten werden bei den Kämpfen die Tiere nicht getötet, sondern es geht nur um die spielerische Unterwerfung des Stieres.

Vorbereitungen und Ablauf eines Kampfes
Bei einer traditionellen Corrida steht allerdings das qualvolle Töten des Stieres durch den Matador de Torros im Mittelpunkt. Ist der Stier auch in artgerechter Haltung auf den Weiden von Spanien aufgewachsen, beginnt die Tortur oft Tage vor dem eigentlichen Kampf. Das Tier wird zumeist in einem längeren Transport zur Kampfarena gebracht. Auch wenn vorherige Maßnahmen eigentlich nicht gestattet sind, wird das Tier oft vorher geschwächt. So kann es vorkommen, dass das Tier tagelang in einer dunklen Box ohne Futter und Trinken verbringt. Weiterhin gibt es Fälle, in denen es zusätzlich mit Sandsäcken auf die Nieren geschlagen wird oder mit Latten auf die Rippen. Zumeist werden seine Hörner abgeschliffen.

In jeder traditionellen Corrida werden sechs Stiere nacheinander getötet. Zuerst marschieren der Matador und seine Helfer in die Arena ein und der „Schlüssel zu den Toren der Stadt“, hinter denen sich die Stiere verbergen, wird erbeten. Im ersten Teil des Kampfes erregt der Matador den Stier mit einem farbigen Tuch, seine Helfer stechen vom Pferd aus auf es ein. Im zweiten Teil wird das Tier mit bunt geschmückten Lanzen gestochen, die im Körper stecken bleiben. Im dritten Teil wird das Tier nach Vollführung einiger Figuren mit Degen und Tuch schließlich vom Matador durch einen gezielten Stoß in den Nacken getötet.

Gesetz
Obwohl es viele Kampagnen und vom Stadtrat Barcelona auch schon eine Resolution gegen den Stierkampf gibt, sind bisher noch keine Gesetze erlassen, die den Stierkampf verbieten.



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